Betrug mit Wohnungsangebote

Eine tolle Wohnung zu einem Schnäppchenpreis – ein Angebot, das zu gut ist, um wahr zu sein. Gerade bei Immobilienbörsen im Internet können Wohnungssuchende auf Betrüger hereinfallen.

Die Masche läuft fast immer gleich ab: Die Scammer geben sich als Engländer oder Amerikaner aus, die die zu vermietende Wohnung geerbt hätten. Oder sie erzählen, sie hätten mal in Deutschland gearbeitet und wollten die alte Bleibe nach einem beruflich bedingten Wechsel ins Ausland vermieten. Nach einer Vorauszahlung der ersten Miete und der Kaution per Überweisung auf ein in- oder ausländisches Bankkonto oder per Bargeldtransfer sollen dem neuen Mieter die Schlüssel über den Paketdienst DHL oder eine Agentur geschickt werden. Bei Nichtgefallen könne das Geld ja später wieder erstattet werden. Doch das Geld sehen die Opfer nie wieder, und auch die Wohnung existiert oft gar nicht oder gehört einem anderen Eigentümer, der vom Betrug selbst nichts mitbekommt.

 

Tipps, um Mietbetrug zu vermeiden:

  • Niemals Bankdaten und Ausweiskopien an Unbekannte senden.
  • Mieter sollten niemals bezahlen, bevor sie die Immobilie nicht selbst gesehen haben.
  • Mit Streetview-Programmen kann man überprüfen, ob die Adresse wirklich existiert.
 

Quellen: 

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