Internet
Abofallen werden auch als Internetkostenfalle oder Kostenfalle im Internet bezeichnet und stellen umgangssprachlich eine weit verbreitete unseriöse Geschäftspraktik im Internet dar, bei der Verbraucher unbeabsichtigt ein kostenpflichtiges Abonnement eingehen. Es handelt sich dabei um Internetangebote, die so trickreich gestaltet sind, dass deren Kostenpflicht für Verbraucher nicht ohne weiteres erkennbar ist. Manchmal werden auch die Seiten seriöser Anbieter imitiert.
Eine gesetzliche Änderung in Deutschland soll Betrug durch Abofallen verhindern: Deutsche Anbieter von Internetseiten müssen Bezahl-Inhalte mittels eines deutlich erkennbaren Buttons kennzeichnen. Bei einem Abonnement muss auf der Internetseite neben dem Preis deutlich auch die Mindestlaufzeit genannt werden. Dies gilt jedoch nicht für Angebote auf ausländischen Servern.
Wer dennoch auf ein unseriöses Angebot hereingefallen ist, kann gegen eine unberechtigte Forderung Widerspruch einlegen. Entsprechende Musterschreiben sind im Internet, beispielsweise auf den Seiten von Verbraucherzentralen, veröffentlicht ( www.verbraucherzentrale-bawue.de).
Auch durch Mahnungen oder Drohungen durch ein Inkassobüro sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und gegebenenfalls Rat bei einem Rechtsbeistand suchen.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
- www.polizei-beratung.de
- www.verbraucherzentrale-bawue.de
- www.verbraucherzentrale.de
- www.verbraucherschutz.de
Ansprechpartner vor Ort:
Mobbing kennen viele Menschen im direkten Kontakt, jedoch gibt es auch dieses auch digital.
Die Täter/innen nutzen Internet- und Mobiltelefondienste zum Bloßstellen und Schikanieren ihrer Opfer. Hierzu zählen im Internet E-Mail, Online-Communities, Mikrobloggs, Chats (Chatrooms, Instant Messenger), Diskussionsforen, Gästebücher und Boards, Video- und Fotoplattformen, Websites und andere Anwendungen. Die Opfer werden mit Anrufen, SMS, MMS oder E-Mails tyrannisiert. Die multimediale Ausstattung von Smartphones, Sprachaufzeichnungsmöglichkeit und Internetzugang gibt jungen Menschen leicht nutzbare Technologien an die Hand.
Schutz vor Cybermobbing
- Geben Sie möglichst wenig Daten von sich im Internet preis.
- Geben Sie in Profilen von Sozialen Netzwerken niemals Ihre vollständige Anschrift oder Ihre Handynummer an.
- Stellen Sie möglichst wenige Bilder und Videos von sich selbst ins eigene Profil ein.
- Beachten Sie beim Anlegen Ihres Profils die Sicherheitseinstellungen für den privaten Bereich.
- Geben Sie diesen Privatbereich nicht für jedermann frei. Prüfen Sie jede Freundschaftsanfrage. Grundsätzlich sollten Sie nur Ihrem engsten Freundeskreis diesen Bereich zugänglich machen.
- Blocken Sie Nutzer, wenn es zu Mobbingübergriffen kommt und melden Sie den Übergriff der Polizei.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
- www.polizei-beratung.de
- www.bmfsfj.de
- www.klicksafe.de
- www.cybermobbing-hilfe.de
- www.weisser-ring.de
Ansprechpartner vor Ort:
Das Internet bietet viele Möglichkeiten, Kontakte zu pflegen und neue Beziehungen zu knüpfen. Aber nicht hinter jedem Profil im Online-Netzwerke steckt auch das, was versprochen wird. Denn in Online-Foren, auf Dating-Plattformen oder auch in den sozialen Netzwerken sind auch Kriminelle unterwegs. Dazu zählen Betrüger wie sogenannte "Romance Scammer", die eine Beziehung vortäuschen, um an Geld zu kommen. Oder Kriminelle, die mit kompromittierendem Bild- und Videomaterial, ihre Opfer um Geld erpressen. Deswegen sollte auch bei der Partnersuche im Netz besonders auf den Schutz der eigenen Daten geachtet werden.
Grundsätzlich:
- Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher Daten wie Ihrer Anschrift oder dem Geburtsdatum und mit Auskünften über Ihren Arbeitgeber.
- Bevor Sie etwas online stellen: Fragen Sie sich immer, ob andere das über Sie wirklich wissen sollten.
- Achten Sie auf die Privatsphäre-Einstellung in den sozialen Netzwerken und in Messengerdiensten.
- Stellen Sie keine anzüglichen Fotos von sich ins Internet (z. B. mit Dessous oder in aufreizenden Posen).
- Seien Sie vorsichtig mit der Weitergabe von erotischem Bildmaterial, auch an ihren aktuellen Partner oder die Partnerin. Diese könnten nach Ende der Beziehung weiterverbreitet werden.
Tipps für das Treffen mit dem Online-Flirt:
- Verabreden Sie sich in einem Lokal oder in einer Gegend, die Sie kennen. Verabreden Sie sich nie in einer Wohnung oder an einem Ihnen unbekannten Ort.
- Wählen Sie einen belebten Ort, am besten ein Lokal oder Café.
- Planen Sie selbst Ihre An- und Abreise, um nicht von Ihrer neuen Bekanntschaft abhängig zu sein.
- Informieren Sie eine Person Ihres Vertrauens darüber, wann und wo Sie verabredet sind.
- Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Handy aufgeladen bei sich tragen.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
Ansprechpartner vor Ort:
Tipps für mehr Sicherheit auf dem Smartphone
- Lassen Sie Ihr Smartphone oder Tablet nie unbeaufsichtigt liegen. Geben Sie es auch kurzzeitig nur in Ihrem Beisein an Ihnen bekannte Dritte weiter.
- Nutzen Sie den Gerätesperrcode, die automatische Displaysperre und aktivieren Sie stets die SIM/USIM-PIN. Passwörter sollten getrennt vom Gerät aufbewahrt werden. Achten Sie bei der Eingabe von Zugangsdaten darauf, dass niemand Ihr Passwort ausspähen kann.
- Löschen Sie alle sensiblen Daten, wenn Sie das Gerät verkaufen. Stellen Sie das Gerät auf Werkeinstellungen zurück, damit sind ein großer Teil Ihre Daten gelöscht. In App-Stores finden Sie zusätzlich kostenfreie Apps, die alle Daten Ihres Mobiltelefons löschen.
- Laden Sie keine Dateien aus unsicheren Quellen herunter. Nutzen Sie nur App-Stores seriöser Anbieter.
- Aktivieren Sie drahtlose Schnittstellen nur bei Bedarf. Eine direkte Koppelung mit anderen Geräten zum Austausch von Daten, etwa über Bluetooth oder NFC, darf nur mit vertrauenswürdigen Partnern geschehen.
- Nutzen Sie fremde WLAN, z.B. öffentliche Hotspots an Flughäfen oder in Cafés nur mit einem VPN (Virtuelles privates Netzwerk), das Ihre Internetverbindung abhör- und manipulationssicher macht.
- Nutzen Sie bei Verlust oder Diebstahl mögliche Ortungs-, Fernsperr- oder Löschdienste. Lassen Sie das Gerät sofort vom Hersteller bzw. die SIM-Karte beim Anbieter sperren.
- Nutzen Sie Drittanbietersperren, die Sie aktiv beim Provider einrichten lassen müssen, um den Missbrauch durch Abofallen (z.B. teure SMS/MMS-Dienste) über die Telefonrechnung zu unterbinden.
- Nutzen Sie, wenn für Ihr mobiles Betriebssystem verfügbar, Antivirenprogramme und Überwachungs-Apps, die Ihnen die Berechtigungen von anderen Apps (z.B. Zugriff auf das Telefonbuch) anzeigen.
- Verwenden Sie Online-Banking-Apps nicht auf dem gleichen Gerät, auf dem Sie auch die mobilen TAN empfangen.
- Hinterfragen Sie Provider-Updates, die Sie per SMS, MMS oder als Link erhalten – es kann sich um Schadsoftware handeln.
- Lesen Sie vor Kauf und Nutzung der Apps die Bewertungen in den App-Stores.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
Ansprechpartner vor Ort:
besonders günstige Preis des gesuchten Produkts.
Tipps für einen sicheren Online-Kauf
- Vergleichen Sie vor dem Kauf des Produktes die Preise von anderen Anbietern, denn Betrüger locken ihre Opfer mit unwahrscheinlich niedrigen Preisen.
- Geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden herausfinden. In vielen Selbsthilfeforen erfahren Sie ebenfalls, ob Ihr gewählter Online-Händler unseriöse Geschäftspraktiken anwendet.
- Auch können Sie bei einer Verbraucherzentrale anrufen, um gewünschte Informationen über einen Online-Händler zu erhalten.
- Der Kauf auf Rechnung kann vor Betrug durch Fake-Shops schützen. Getätigte Überweisungen können jedoch allenfalls kurzfristig rückgängig gemacht werden. Beim Lastschriftenverfahren können vorgenommene Abbuchungen noch nach einigen Tagen storniert werden. Nutzen Sie beim Onlinekauf keine Zahlungsdienste wie Western Union oder paysafecard.
- Wenn Sie sich unsicher sind, kaufen Sie am besten gar nicht im gewählten Shop. Sie sollten das gewünschte Produkt nur beim Händler Ihres Vertrauens erwerben.
Was tun, wenn man Opfer geworden ist
- Sollten Sie bereits Geld für Ihren Kauf überwiesen haben, informieren Sie sich umgehend bei Ihrer Bank, ob Sie die Zahlung rückgängig machen können. Dies ist innerhalb eines bestimmten Zeitraums in der Regel noch möglich. Bei anderen Zahlungsarten (bspw. Bargeldtransfer) kontaktieren Sie sofort den Dienstleister und lassen ihn die Transaktion stoppen.
- Sichern Sie alle Beweise für Ihren Online-Kauf: Ob Kaufvertrag, Bestellbestätigung oder E-Mails, bewahren Sie alle Belege für Ihren Kauf auf. Drucken Sie diese aus.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei: Mit den gesicherten Unterlagen sollten Sie sich möglichst sofort an die Polizei wenden und Strafanzeige erstatten.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
Ansprechpartner vor Ort:
- Virenschutzprogramme, Anti-Spam-Filter sowie ein durch Updates aktuell gehaltes Betriebssystem sollten vorhanden sein
- Bei der Auswahl der E-Mail-Adresse sollten keine vollständigen Namen offenbart werden
- Die E-Mail-Adresse sollte möglichst nur den Personen mitgeteilt werden, die sie persönlich kennen
- Für Online-Shopping & Co. sollten Sie sich eine zweite Mail-Adresse einrichten, die zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht werden könnte.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
Ansprechpartner vor Ort:
Unter dem Begriff Phishing versteht man Versuche, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten an persönliche Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen und damit Identitätsdiebstahl zu begehen. Ziel des Betrugs ist es, mit den erhaltenen Daten beispielsweise Kontoplünderung zu begehen und den entsprechenden Personen zu schaden
Die Täter versenden fingierte E-Mails, so genannte Phishing-Mails, oder treten in sozialen Netzwerken als vertrauenswürdige Person auf. Auch gibt es Phishing am Telefon oder ein Phishing-Schreiben kann auch direkt bei Ihnen im Briefkasten landen.
Sie wollen Empfänger dazu veranlassen, persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter, Transaktionsnummern usw. preiszugeben. Internetbetrüger ködern ihre Opfer mit fingierten E-Mails und führen sie auf professionell gestaltete Internetseiten. Dort sollen sie ihre Zugangsdaten eingeben.
Mit den abgefischten persönlichen Daten können Betrüger Missbrauch betreiben und mit der vorgegaukelten Identität im Namen des Geschädigten online nahezu alle Geschäfte abwickeln, wie z.B. Geld überweisen, Dispokredit ausschöpfen, Online-Einkäufe tätigen.
Tipps zum Schutz vor Phishing
Beachten Sie: Kreditkarteninstitute werden solche Schreiben niemals versenden und Sie zur Eingabe persönlicher Daten im Internet auffordern - auch nicht, um der Sicherheit willen.
- Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Überprüfen Sie den Linkin der Mail durch Drüberfahren. Bei geringsten Abweichungen sollten Sie stutzig werden. Tragen Sie ständig benötigte Internet-Adressen in die Favoritenliste Ihres Browsers ein und greifen Sie direkt hierüber zu.
- Klicken Sie niemals auf den angegeben Link in der übersandten E-Mail. Versuchen Sie stattdessen, die in der E-Mail angegebenen Seiten über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen.
- Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.
- Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail.
- Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen, nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download über den direkten Link). Öffnen Sie insbesondere keine angehängten Dateien.
- Nutzen Sie Antivirenprogramme und Firewalls.
- Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstituts an. Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und kontaktieren Sie Ihre Bank.
- Beenden Sie die Online-Sitzung bei Ihrer Bank, indem Sie sich abmelden. Schließen Sie nicht lediglich das Browserfenster und wechseln Sie vor Ihrer Abmeldung nicht auf eine andere Internetseite.
- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben.
- PIN und TANs sollten Sie nur dann eingeben, wenn eine gesicherte Verbindung mit Ihrem Browser hergestellt ist. Eine Sichere Verbindung erkennen Sie an dem https:// in der Adresszeile: Im Browserfenster erscheint ein kleines Icon, z. B. in Form eines Vorhängeschlosses, das den jeweiligen Sicherheitsstatus symbolisiert ("geschlossen" bzw. "geöffnet").
- Nutzen Sie nur die offizielle Zugangssoftware Ihrer Bank.
- Nutzen Sie Funktastaturen nur dann für das Online-Banking, wenn diese über eine eingebaute Verschlüsselung verfügen. Dies gilt auch für die Nutzung von Wireless-LAN (WLAN).
- Phishing kann ebenfalls auch Netflix, Facebook und weitere Social Media Kanäle betreffen.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
Ansprechpartner vor Ort:
Unter Computerviren werden bestimmte Programme verstanden, die sich meist in Standard-Programme und verwandte Dateien einschleusen und sich so vervielfältigen. Die Vielfalt an Computerviren macht eine genaue Klassifizierung nur schwer möglich.
Der Ablauf kann bei jedem Virus unterschiedlich aussehen. Manche Viren können sich in Computerprogramme kopieren, die sich dann bei jedem Aufruf weiter verbreiten, andere wiederum verbreiten sich selbstständig im Internet um Speicherressourcen zu belegen. Dadurch sinkt die Leistung des infizierten Rechners.
Ein bekannter Virus ist das sogenannte Trojanische Pferd. Hierbei verstecken sich in häufig harmlosen und nützlichen Programmen Schadprogramme. Unbemerkt späht diese Software auf dem Rechner gespeicherte, sensible Daten wie Passwörter, Zugangs- und Kreditkartennummern aus und übermittelt diese. Auch kann es zu einer unbemerkten Fernsteuerung des Computers führen.
Trauen Sie jedoch nicht jeder Warnung vor Viren. Auch hinter dieser Warnung könnte ein Virus stecken. Sogenannte „Hoaxes“ sind schlechte Scherze, bei denen Sie falsche Warnungen vor bösartigen Viren erhalten. So werden Sie dann beispielsweise aufgefordert, zur Virenabwehr bestimmte (wichtige) Dateien zu löschen und Sie sollen die warnende Mail an ihre Freunde und Bekannte weiterleiten.
Wie Sie sich vor Schadsoftware schützen können
- Öffnen Sie niemals ungeprüft Dateianhänge. Ganz gleich, ob es sich um scheinbar ungefährliche Dateien wie Bilder, Dokumente oder sonstige Dateien handelt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie sicherheitshalber beim Absender nach.
- Oft verraten sich virenbehaftete E-Mails durch eine leere Betreffzeile oder der Betreff macht den Adressaten neugierig (z. B. mit Begriffen aus dem Erotikbereich).
- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie E-Mails mit fremdsprachigem Betreff erhalten. Wenn Sie solche E-Mails unaufgefordert erhalten, sollten Sie diese sofort löschen.
- Klicken Sie niemals auf Links in unaufgefordert zugesandten E-Mails. Immer häufiger leiten diese auf infizierte Webseiten. Rufen Sie diese auf, können Sie sich bereits mit Schadsoftware infizieren.
- Seien Sie besonders kritisch bei ausführbaren Programm-Dateien mit den Endungen .exe, aber auch .bat, .com oder .vbs. Damit der Dateityp zu sehen ist, sollten Sie die Dateiendungen anzeigen lassen.
- Schadprogramme können sich auch in ZIP-Verzeichnissen im Anhang von E-Mails verstecken. Öffnen Sie daher niemals eine ZIP-Datei, die Sie als E-Mail-Anlage von einem Ihnen unbekannten Absender erhalten haben. Seien Sie auch bei Nachrichten von bekannten Absendern kritisch und klären ggf. ob die Nachricht tatsächlich von dem angeblichen Versender stammt.
- Verschicken Sie generell keine aus unsicherer Quelle oder per E-Mail zugesandten Anhänge (Attachments).
- Löschen Sie verdächtige E-Mails
- Seien Sie in sozialen Netzwerken bei Mitteilungen und Angeboten von Ihnen nicht bekannten Teilnehmern skeptisch. Aber auch bei Nachrichten von Bekannten oder Freunden sollten Sie nicht unkritisch jeden Link anklicken, riskieren Sie so doch die Installation von Schadsoftware.
- Nutzen Sie eine Virenschutz-Software und installieren Sie regelmäßig die neuen Virendefinitionen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auch unter www.bsi-fuer-buerger.de.
- Laden Sie Virenscanner nur bei vertrauenswürdigen Adressen und nicht bei einem beliebigen Server herunter. Es gibt hierbei Anbieter die nur Programme zum Download anbietet, die vorher auf Schadsoftware geprüft wurden.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
Ansprechpartner vor Ort:
Versprochen wird die große Liebe, das schnelle Geld oder der Traumjob - doch hinter den verlockenden Angeboten steckt häufig so genanntes Scamming.
Oft führt der Weg zum ersehnten Glück nämlich über Vorauszahlungen an Scammer (engl. für Betrüger).
Betrug mit vorgetäuschter Liebe (Love- oder Romance-Scamming)
In Online-Partnerbörsen oder auch in sozialen Netzwerken sind die Scammer auf der Suche nach potenziellen Opfern. Ist ein Kontakt erst einmal hergestellt, werden diese mit Liebesbekundungen und Aufmerksamkeit überhäuft – und zwar einzig und allein mit dem Ziel, ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Denn die virtuellen Partner geben z.B. vor, bei einer Geschäftsreise nach Westafrika in Geldnot geraten zu sein. Oder sie benötigen Geld für eine wichtige Operation ihres Kindes oder eines Angehörigen. Auch gestohlene Koffer und Pässe, unbezahlter Lohn oder eine unbezahlte Hotelrechnung sollen das ahnungslose Opfer dazu bringen, Geld zu überweisen. Und viele tun es auch, schließlich sind sie zu diesem Zeitpunkt schon von ihrem Internet-Partner/ihrer Internet-Partnerin emotional abhängig.
Betrug mit falschen Geldversprechen
In einem weiterern Trick werden E-Mails oder Briefe dem Empfänger zugesendet, die eine Menge Geld versprechen – aus einer Erbschaft oder einem Familienschatz beispielsweise. Um an das gewünschte Geld zu kommen, werden allerdings zunächst viele tausend Euro für Gebühren, Notarkosten oder Steuer fällig. Wenn das Opfer zahlt, brechen die Betrüger den Kontakt ab – das gezahlte Geld ist unwiederbringlich verloren. Momentan nutzen die Betrüger wieder Briefpost, um Menschen abzuzocken. Damit wollen sie ihrem kriminellen Tun einen offiziellen Anstrich verpassen.
Betrug mit Wohnungsangeboten
Eine tolle Wohnung zu einem Schnäppchenpreis – ein Angebot, das zu gut ist, um wahr zu sein. Gerade bei Immobilienbörsen im Internet können Wohnungssuchende auf Betrüger hereinfallen. Die Masche läuft fast immer gleich ab: Die Scammer geben sich als Engländer oder Amerikaner aus, die die zu vermietende Wohnung geerbt hätten. Oder sie erzählen, sie hätten mal in Deutschland gearbeitet und wollten die alte Bleibe nach einem beruflich bedingten Wechsel ins Ausland vermieten. Nach einer Vorauszahlung der ersten Miete und der Kaution per Überweisung auf ein in- oder ausländisches Bankkonto oder per Bargeldtransfer sollen dem neuen Mieter die Schlüssel über den Paketdienst DHL oder eine Agentur geschickt werden. Bei Nichtgefallen könne das Geld ja später wieder erstattet werden. Doch das Geld sehen die Opfer nie wieder, und auch die Wohnung existiert oft gar nicht oder gehört einem anderen Eigentümer, der vom Betrug selbst nichts mitbekommt.
Tipps, um Mietbetrug zu vermeiden:
- Niemals Bankdaten und Ausweiskopien an Unbekannte senden.
- Mieter sollten niemals bezahlen, bevor sie die Immobilie nicht selbst gesehen haben.
- Mit Streetview-Programmen kann man überprüfen, ob die Adresse wirklich existiert.
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
Ansprechpartner vor Ort:
Quellen:
Weitereführende Informationen (externe Seiten):
Ansprechpartner vor Ort:
